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Knigge – Ich bin der/die Neue

Hat man früher oft ewig im selben Unternehmen gearbeitet, wechselt man heute, vor allem am Anfang der Karriere, häufig den Arbeitsplatz, um sich weiter zu entwickeln. Will man sich eine möglichst gute Ausgangsposition verschaffen, gilt es einige Regeln zu beachten.

Dass man der oder die Neue im Büro ist, kommt heute viel häufiger vor als noch vor 20 Jahren. Für Projektarbeiten werden immer wieder neue Teams zusammengestellt. Auch wechselt man öfter die Firma oder die Abteilung innerhalb des Unternehmens. Mit am stärksten beteiligt an diesem sich ständig drehenden Job-Karussell ist der freie Mitarbeiter. Er besetzt heute häufig vormals feste Positionen im Unternehmen und muss sich immer wieder neu vorstellen, einen guten Eindruck hinterlassen und sich in seiner Position beweisen.

Der erste Eindruck zählt: Dazu gehören Pünktlichkeit, die passende Kleidung, Selbstbewusstsein, das sich durch Körperhaltung und eine feste Stimme äußert sowie Sorgfalt und Kompetenz. Fachwissen sollte selbstverständlich sein, aber auch Hintergrundwissen zum Team, zur Firma und der Arbeitsweise im Unternehmen oder der Abteilung können nicht schaden. Auf keinen Fall sollte man zu sexy oder ganz allgemein unpassend gekleidet sein. Am besten man informiert sich vorher über einen möglichen Dresscode oder die Kleidungsgewohnheiten der Mitarbeiter und stimmt sein eigenes Outfit soweit möglich darauf ab.

Am Anfang ist es wichtig, menschliche Beziehungen aufzubauen, sein Fachwissen kann man noch früh genug unter Beweis stellen. Ein offenes, selbstbewusstes Auftreten sowie Interesse an Gesprächspartnern und deren Arbeit macht sympathisch. Niemals sollte man über ehemalige Kollegen, den alten Chef oder das frühere Unternehmen herziehen. So wird man schnell für illoyal und nicht vertrauenswürdig gehalten.

Es ist besser auf andere zuzugehen, statt auf eine Aufforderung zu warten. Wenn man aufgeregt ist, darf man das gerne zugeben. Wer kleine Schwächen eingesteht, wirkt auf sein Gegenüber durchaus sympathisch. Wer jedoch versucht, seine Aufregung hinter einer unnahbaren Maske zu verstecken, wirkt schnell arrogant auf die neuen Kollegen.

Um sich bestmöglich integrieren zu können, sollte man Fragen stellen, vor allem zu den Gewohnheiten innerhalb der Abteilung. Nur wer die Gepflogenheiten kennt, kann sich in eine neue Gruppe einfügen. Viele Fragen anfangs zu stellen ist allemal besser, als Fehler zu machen, unter denen das gesamte Team leidet. Und wenn man dann doch einen Fehler gemacht hat, sollte man offen damit umgehen und ihn zugeben: Das ist passiert, was kann ich tun?

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