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Ist offline sein wie Urlaub?

Ein anderes Wort für Entspannen ist Abschalten – das Abschalten fällt uns heutzutage aber immer schwerer. Dabei kann es so entspannend sein, Smartphone, Tablet oder Notebook einfach abzuschalten.

Handy und Internet sind aus unserem Alltag kaum noch wegzudenken. Wir sind immer online, immer erreichbar, nie richtig weg – selbst wenn wir das Land verlassen, um vermeintlich Urlaub zu machen und zu entspannen. Das Handy ist immer dabei, bei vielen sogar der Laptop. Und selbst nachts auf dem Weg ins Badezimmer checkt so manch einer noch mal schnell seine E-Mails oder scrollt sich durch Facebook.

Wie entspannend es ist, nicht ständig erreichbar zu sein, merkt man oft erst, wenn man sein Handy daheim oder im Büro vergisst. Zunächst fühlt es sich an wie ein Verlust, als sei man abgeschnitten vom Rest der Welt. Nach ein paar Stunden fühlt es sich dann für die meisten aber doch so richtig gut an. Kein Anruf, keine E-Mails, kein Facebook, kein YouTube, keine SMS und trotzdem geht die Welt nicht unter, Freunde bleiben Freunde und der Job ist am nächsten Tag auch noch derselbe.

Welche Brisanz dieses Thema hat, zeigt auch das Buch „Ich bin dann mal offline: Ein Selbstversuch. Leben ohne Internet und Handy“. Der Autor Christoph Koch zieht sich für sechs Wochen in die Welt 1.0 zurück und besinnt sich auf die Zeit vor Internet und Handy-Manie. Dabei leidet er anfangs an Entzugserscheinungen, bekommt schmerzhaft zu spüren, wie umständlich der ganz normale Alltag plötzlich wird und stellt gleichzeitig fest, wieviel innere Ruhe er plötzlich findet.

Offline zu gehen ist ein bisschen wie Urlaub, aber möchte man wirklich für immer im Urlaub sein?

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