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Nachhaltig und fair produziert: ETERNA und OEKO-TEX® geben (nicht nur) ein Siegel drauf

Mit seinem exklusiven Siegel GOOD SHIRT gibt ETERNA ein Versprechen an seine Kunden: „We care for people and nature“ lautet dieses Versprechen, das die Ansprüche an Umweltschutz, Nachhaltigkeit und fairen, sozial verantwortlichen Arbeitsbedingungen zusammenfasst. Mit der Aussage „Made in Europe“ wird zudem die Produktion in Europa in den Fokus gerückt.

Um das Versprechen überprüfbar zu machen und höchstmögliche Transparenz zu bieten, arbeitet ETERNA auch beim GOOD SHIRT mit OEKO-TEX® zusammen. Eine lange Kooperation verbindet OEKO-TEX® und ETERNA: 1993 wurde ETERNA als erster und einziger Hersteller bügelfreier Hemden mit dem OEKO-TEX® Standard 100 ausgezeichnet. Und auch zur Jahrtausendwende war ETERNA wieder Vorreiter: Als weltweit einziger Hersteller in der Modewelt wurde ETERNA im Jahr 2000 mit dem OEKO-TEX® Standard 100plus (jetzt: MADE IN GREEN) zertifiziert – eine Auszeichnung, die nicht nur die Schadstoffprüfung und Umweltfreundlichkeit belegt, sondern auch die Produktionsbedingungen entlang der Lieferkette untersucht.

Mit 18 Textilprüf- und Forschungsinstituten ist die internationale OEKO-TEX® Gemeinschaft eine anerkannte Größe, wenn es um Nachhaltigkeit geht. OEKO-TEX® steht weltweit als Synonym für effektiven Verbraucherschutz, einen verantwortungsvollen Umgang mit Chemikalien sowie den Einsatz umweltfreundlicher Produktionstechnologien und die Einhaltung fairer Arbeitsbedingungen. Für den Verbraucher ist es wichtig zu wissen, welche Bedingungen genau erfüllt werden müssen, um ein OEKO-TEX® Siegel zu erhalten. Dabei gilt es, drei verschiedene Zertifizierungen zu unterscheiden.

STANDARD 100 by OEKO-TEX®

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Der STANDARD 100 by OEKO-TEX bezeichnet ein Zertifizierungssystem für schadstoffgeprüfte Textilprodukte.

Der STANDARD 100 bezeichnet ein Zertifizierungssystem für schadstoffgeprüfte Textilprodukte. Die Verwendung von möglichen Schadstoffen in Textilien wird im Rahmen von umfangreichen Labortests ausgeschlossen beziehungsweise streng reglementiert. Textilprodukte dürfen nur dann mit dem STANDARD 100 by OEKO-TEX® Label ausgezeichnet werden, wenn sämtliche Bestandteile den geforderten Prüfkriterien entsprechen, also auch Zubehör wie Knöpfe.

Grundlage der Schadstoffprüfungen bildet ein wissenschaftlich fundierter Kriterienkatalog mit mehr als hundert Einzelparametern. Getestet wird auf unerwünschte Substanzen, gesundheitsschädliche Chemikalien, allergieauslösende Stoffe, zum Beispiel verbotene Azofarbmittel, krebsauslösende und allergisierende Farbmittel, Pestizide für Textilien aus Naturfasern, polyzyklische aromatische Kohlenwasserstoffe (PAKs), zinnorganische Verbindungen, chlorierte Phenole, Phthalate (Weichmacher), PFOS, PFOA, Tensid-Netzmittelrückstände (APEOs) und viele mehr. Der Kriterienkatalog mit den aktuellen Grenzwerten für die Schadstoffprüfungen kann unter www.oeko-tex.com/grenzwerte jederzeit eingesehen werden.

Die Prüfkriterien sind weltweit verbindlich und werden jährlich den neuesten Erkenntnissen angepasst. In ihrer Gesamtheit gehen sie weit über nationale Gesetze hinaus.

STeP by OEKO-TEX®

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STeP ist ein Zertifizierungssystem für nachhaltig agierende Produktionsbetriebe.

STeP steht für „Sustainable Textile Production (STeP)“ und ist ein Zertifizierungssystem für nachhaltig agierende Produktionsbetriebe. Die Zertifizierung ist für Produktionsbetriebe aller Verarbeitungsstufen von der Faserherstellung über die Spinnerei und Weberei/Strickerei bis hin zu Veredlungsbetrieben und Konfektionären möglich. Ziel der STeP-Zertifizierung ist die dauerhafte Umsetzung umweltfreundlicher Produktionsprozesse, optimaler Arbeitssicherheit und sozialer Arbeitsbedingungen.

Um weltweit Vergleichbarkeit zu gewährleisten, gelten die STeP-Kriterien rund um den Globus einheitlich. Sie werden kontinuierlich neu analysiert, bewertet und bei Bedarf (zum Beispiel angesichts neuer Marktentwicklungen, gesetzlicher Vorgaben und wissenschaftlicher Erkenntnisse) aktualisiert.

Eine Auditierung der beteiligten Produktionsbetriebe ist sowohl beim STANDARD 100 by OEKO-TEX® als auch bei der STeP-Zertifizierung zwingender Bestandteil jedes Zertifizierungsvorgangs. STeP-zertifizierte Betriebsstätten werden vor Ausstellung des Zertifikats von OEKO-TEX® auditiert. Danach gibt es regelmäßige Konformitäts-Audits für alle STeP-Betriebe sowie zusätzlich unangekündigte Auditierungen.

Voraussetzung für die STeP-Zertifizierung ist die Erfüllung bestimmter Mindestanforderungen in den jeweiligen Unternehmensbereichen. Darauf aufbauend, sind folgende Themen relevant:

  • Chemikalienmanagement (Einhaltung der Vorgaben einer Schadstoff-Ausschlussliste für die Textilproduktion [MRSL], Einführung eines geeigneten Schadstoff-Managements, Einhaltung der Grundsätze einer „Grünen Chemie“, regelmäßige Aus- und Weiterbildung hinsichtlich der Handhabung eingesetzter Chemikalien, Verpflichtung zu einer angemessenen Kommunikation in Bezug auf eingesetzte Chemikalien und deren Risiken, Überwachung des Chemikalien-Einsatzes)
  • Umweltperformance (Einhaltung der vorgeschriebenen Grenzwerte, Einsatz von bestverfügbaren Produktionstechnologien, Optimierung von Produktionsabläufen, effiziente Nutzung von Ressourcen, verantwortlicher Umgang in Bezug auf Abfall, Abwasser, Emissionen, Reduzierung des CO2-Fußabdrucks)
  • Umweltmanagement (Nachweis eines geeigneten Umweltmanagement-Systems zur gezielten Koordinierung und systematischen Umsetzung aller Umweltschutzmaßnahmen, Festlegung von Umweltzielen, regelmäßige Erstellung von Umweltberichten, Ernennung von Umweltbeauftragten, regelmäßige Schulung in Bezug auf die Umsetzung von Umweltzielen und –maßnahmen, Implementierung von bestehenden Umweltmanagement-Systemen)
  • Soziale Verantwortung (Gewährleistung von sozialen Arbeitsbedingungen im Sinne der UN- und ILO-Konventionen, Durchführung von Mitarbeitergesprächen und Leistungsbeurteilungen, Implementierung bestehender Sozialstandards, Sicherstellung des Trainings der Mitarbeiter bezüglich den sozialen Themen eines Unternehmens)
  • Qualitätsmanagement (Implementierung eines geeigneten QM-Systems, zum Beispiel gemäß ISO 9001 oder betrieblichen Ansätzen, Gewährleistung von Rückverfolgbarkeit, Verantwortlichkeit und einer angemessenen Dokumentation in Bezug auf die Warenströme und hergestellten Produkte, weiterführende Management-Aspekte wie Risiko-Management oder Corporate Governance)
  • Arbeitssicherheit (Nachweis geeigneter Maßnahmen zur Gewährleistung der notwendigen Sicherheit am Arbeitsplatz wie Filteranlagen und Gehörschutz, Gewährleistung der Sicherheit von Gebäuden und Produktionsanlagen, Gefahrenvermeidung, Implementierung bestehender Sicherheitsstandards)

MADE IN GREEN by OEKO-TEX®

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Das Produktlabel MADE IN GREEN vereint die Zertifizierungen in Sachen Umwelt und Produktionsprozess.

Das Textil-Label kennzeichnet Produkte, die nicht nur auf Schadstoffe geprüft, sondern auch mit Hilfe umweltfreundlicher Produktionsprozesse und unter fairen Arbeitsbedingungen hergestellt wurden. Der Mehrwert für den Konsumenten liegt darin, dass sich der Herstellungsweg eines damit ausgezeichneten Artikels transparent zurückverfolgen lässt. Als Nachweis für die gesundheitliche Unbedenklichkeit von Produkten mit dem Label MADE IN GREEN ist eine erfolgreich bestandene Laborprüfung nach STANDARD 100 by OEKO-TEX® erforderlich. Der Nachweis umweltfreundlicher und sozial verantwortlicher Produktionsbedingungen in den beteiligten Betriebsstätten erfolgt auf Grundlage eines umfangreichen Assessments und anschließenden Firmen-Audits im Rahmen der Zertifizierung nach STeP. Jeder Einzelbestandteil, der fünf oder mehr Prozent am Gesamtgewicht des Endprodukts ausmacht, muss in einer STeP-zertifizierten Betriebsstätte hergestellt sein. Das MADE IN GREEN by OEKO-TEX® Label wird für die Dauer eines Jahres vergeben, danach muss es neu ausgestellt werden.

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